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K.o.-Tropfen beim Karneval: Wie Sie sicher feiern können


Bild: Christian Thiele/dpa

Übelkeit, Gedächtnisverlust, bis hin zu völligem Blackout - das sind bloß einige Symptome der farblosen Tropfen ohne Geschmack. Vermehrt kommen die K.o.-Tropfen bei Partys und in Clubs vor. Auch bei ausgelassenen Karneval-Feiern kommen sie zum Einsatz und wirken schnell mit fatalen Folgen für die Opfer. Die Opferschutzorganisation Weisser Ring gibt Tipps, wie Sie sich schützen können.

1. Getränke nicht unbeaufsichtigt lassen

Die Stimmung ist ausgelassen beim Straßen-Karneval und Sie stellen Ihr Glas nur kurz zur Seite? Schon ein Moment der Unaufmerksamkeit kann dazu führen, dass jemand etwas in den Drink schüttet. Deshalb: Immer das Glas mitnehmen oder, wenn Verdacht besteht, lieber das alte Getränk stehen lassen und ein neues bestellen.

2. Keine offenen Getränke von Fremden akzeptieren

Auch wenn es verlockend klingt einen Drink spendiert zu bekommen, sollten Sie eher Nein sagen. Jegliche Getränke, die nicht eindeutig verschlossen sind, könnten manipuliert worden sein. Eine Flasche, die vor Ihren Augen geöffnet und Ihnen angeboten wird, ist in Ordnung.

3. Freunden vertrauen und einander schützen

Vermeiden Sie jegliche Menschen, die sich merkwürdig verhalten, und informieren Sie andere über Ihre Vermutung. Sind Sie als Gruppe unterwegs ist es wichtig, sich um Freunde zu kümmern, die zu viel getrunken haben, da ein hoher Alkoholkonsum einen ähnlichen Effekt wie die Tropfen haben kann.

4. Nach dem Konsum von Getränken auf das Wohlbefinden achten

Bemerken Sie ungewöhnliche Veränderungen im eigenen Verhalten ist es wichtig sofort zu reagieren. Benommenheit und Desorientierung können ein Anzeichen für K.-o.-Tropfen im Getränk sein. Vor allem, wenn Sie wenig getrunken haben, sollten Freunde oder das Personal alarmiert werden.

Sind Sie oder jemand anderes Opfer von K.o.-Tropfen geworden? Dann sollten Sie schnell einen Arzt rufen lassen und wenn möglich, den Vorfall der Polizei zu melden. Außerdem rät der Weisse Ring dazu, sich professionelle Hilfe zu suchen um ein solches Geschehen besser verarbeiten zu können.


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(08.02.2024)


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